Leider war es sehr bewölkt, so dass wir den Mt. Robson nur hinter Wolken vermuten konnten. Nach einem Besuch im Visitor Center suchten wir uns auf dem Robson River Campground ein nettes Plätzchen und starteten den berühmten Berg Lake Trail. Normalerweise dauert dieser zwei Tage inklusive einer Übernachtung im Zelt oben auf dem Berg. Da wir weder ein Zelt hatten, noch mit Mia auf dem Berg übernachten wollten, entschieden wir uns für die Sparversion und wanderten mit Buggy idyllisch am Robson River hinauf bis zum ersten der Bergseen, dem Kinney-Lake.
Mia hatte den besten Platz von uns Dreien, hatte sie doch ihre eigene moskitofreie Zone.
Der Anblick am Ziel entschädigte für die doch recht anstrengenden 6km bergauf und die unzähligen Moskitos die dort auf uns warteten.
Erschöpft fuhren wir zurück zum Campground, wo Mia die restliche Zeit auf ihrer Spielwiese zum (Rückwärts-)Krabbeln, Drehen und Rollen nutzte.
Am nächsten Morgen brachen wir dann Richtung Jasper National Park auf und wanderten auf Pyramid Island und entlang des Patricia Lake. Wieder wurden kräftig Lieder gepfiffen, um die pelzigen Bewohner des Waldes doch lieber auf Distanz zu halten. Mia durfte diesmal in der Bauchtrage Platz nehmen und protestierte zunächst lautstark, bevor sie doch noch einschlief.
Zurück ging es vorbei an vielen weiteren kleinen Seen und teilweise wunderschönen Ausblicken auf die zum Teil noch schneebedeckten Berge.
Nach der Wanderung quartierten wir uns auf dem Whistler Campground in Jasper ein. Dieser riesige Campground verfügt über 781 Plätze, sogar für noch größere Motorhomes als unseres.
| Der Jeep hinten dran ist der Anhänger!! |
Die Einfahrt zum Campground ist dreispurig und ungefähr so wie die Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz, nur dass jeder anhalten muss. Wer jedoch jetzt einen total beengten Campground erwartete, wurde eines besseren belehrt: jeder hat seinen eigenen Stellplatz und steht komplett in der Natur.
Den restlichen freien Nachmittag spielte Mia im Dreck und erkundete mit den Eltern den Campground und den Spielplatz.
Abends gab es dann einige kleine…
…und einige größere Tiere, eine Herde von Wapitis, die auf dem Platz zum Grasen kamen, zu beobachten.
Am Samstag begegneten wir auf dem Weg zum Maligne und Medicine Lake noch zwei männlichen Wapitis.
Auf dem Weg zum Maligne Canyon sahen wir dann noch ein prächtiges Exemplar eines Schwarzbären am Ufer des Medicine Lakes grasen.
Wir nutzen die Zeit zwischen zwei Schauern, um uns mit Mia in der Bauchtrage den Canyon anzuschauen.
Abends ging es wieder auf den Whistler Campground und am Sonntag dann auf den kalten Icefield Parkway.
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